Das Hotel Belvedere, einst ein Juwel in den Schweizer Alpen, hat 2016 seine Türen für immer geschlossen.
Seitdem verfällt das einst prächtige Gebäude langsam, da es seit Jahren nicht mehr renoviert wurde, was zu seinem traurigen Untergang führte.

Eröffnet im Jahr 1882, war das Hotel Belvedere ein ikonischer Anblick in den Schweizer Alpen.
Der Weg zum Hotel, insbesondere über den Furkapass, galt als einer der furchterregendsten Wege in der Region.
Trotz seines Niedergangs zieht das verlassene Hotel auch heute noch Touristen an.

Sie kommen, um einen Blick auf das einst florierende Hotel zu werfen und sich auf den Weg zum nahegelegenen Gletscher zu machen, wo sich einst eine beeindruckende Eisgrotte befand.
Die Geschichte des Hotels Belvedere ist reich an Höhen und Tiefen.

An der Wende zum 20. Jahrhundert erlebte es einen Aufschwung, als Josef Seiler einen Anbau hinzufügte, der dem Hotel sein heutiges Aussehen verlieh und die Anzahl der Betten auf 90 erhöhte.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor das Hotel jedoch nach und nach an Glanz, da die Besucherzahlen des Rhonegletschers und des Hotels aufgrund sich ändernder Reisegewohnheiten abnahmen.

Die Eröffnung neuer Bahnlinien brachte zwar vorübergehend einen Anstieg der Gästezahlen, doch die zunehmende Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit der Autos führten dazu, dass der Furkapass weniger frequentiert wurde.
Trotz seines Niedergangs hat das Hotel Belvedere einige berühmte Gäste beherbergt, darunter den legendären Schauspieler Sean Connery, der Gerüchten zufolge regelmäßig das Hotel besuchte.

Auch Papst Johannes XXIII. gehörte zu den prominenten Stammgästen des Hotels.
Heute steht das Hotel Belvedere als stummer Zeuge vergangener Zeiten da, ein trauriges Relikt einer vergangenen Ära in den majestätischen Schweizer Alpen.







