Die nördlichen Regionen Russlands unterscheiden sich stark von anderen Teilen des Landes.
Dies zeigt sich in fast allem. Zum Beispiel sind der Norden, der Trans-Ural und der Ferne Osten die einzigen Orte, an denen Menschen in Metallfässern leben, die eigentlich für den Transport von Seefracht verwendet werden.

Diese Tradition stammt von Schichtarbeitern, die unter den harten Bedingungen des Nordens alles Mögliche in Wohnräume umwandelten.
Mit der Zeit, als diese Arbeiter wegzogen, übernahmen Einheimische ohne eigene Wohnungen oder Häuser diese ungewöhnlichen Fasshäuser.
Von außen sehen solche Behausungen recht unattraktiv aus.

Doch innen haben einige Menschen echte Renovierungen vorgenommen – doppelt verglaste Fenster, isolierte Böden…
Beim Betreten gelangt man zuerst in einen kleinen Flur, dann folgt eine Küche und zwei Durchgangszimmer – da es unter diesen Bedingungen unmöglich ist, separate Räume zu schaffen.
Diese Häuser sehen wegen ihrer runden Form weiterhin ungewöhnlich aus.

Die Bewohner des Nordens schaffen es jedoch, dort zu leben und sogar eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, was in solchen beengten Räumen schwierig ist.

Das größte Problem bei diesen Fasshäusern ist die Heizung.
Es ist ziemlich herausfordernd, ein System einzurichten, das den gesamten Container gleichmäßig beheizt.

Einige Menschen schaffen es, dieses Problem zu lösen und komfortabel in diesen Fässern zu leben – selbst in den härtesten Wintern.
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