Während sie an der Renovierung ihrer Küche in England arbeiteten, ahnte ein Paar nicht, dass ihnen ein großes Glück bevorstand. Was sie für ein Stück Elektrokabel hielten, entpuppte sich als eine goldene Scheibe, die seltene Goldmünzen enthielt.

Das Paar hatte über zehn Jahre an den Dielenböden ihrer freistehenden Wohnung aus dem 18. Jahrhundert gearbeitet.

Sie dachten, sie hätten ein Stück Elektrokabel gefunden, aber als sie es anhoben, entdeckten sie einen becherförmigen Gegenstand, etwa so groß wie eine Cola-Dose, gefüllt mit Goldmünzen, die aus den Jahren 1610 bis 1727 stammten.

Das Paar war fassungslos und konnte nicht glauben, was sie entdeckt hatten.

Sie kontaktierten das Londoner Auktionshaus Spink & Son, das einen Münzexperten zu ihnen nach Hause schickte, um den Fund zu begutachten.

Es wird angenommen, dass die Münzen Joseph Fernley und Sarah Meister gehörten.

Sie importierten Kohle, Holz und Eisenerz. Ihre jüngsten Generationen waren Whig-Politiker und Parlamentsmitglieder.

Fernley starb 1725, und Sarah starb 1745 in Ellerby…

Die Entdeckung und Geschichte der Goldmünzen erstaunten den Auktionator und Münzexperten Gregory Edmund.

„Es ist eine seltene Ehre für einen Auktionator, eine ‘White Glove’-Versteigerung (100 % verkauft) durchzuführen, aber als mir die Geschichte von Joseph und Sarah Fernley und ihrem Millionenvermögen im Jahr 2019 bekannt wurde, wusste ich, dass diese Geschichte erzählt werden musste“, erklärte er.

„Die anonymen Finder waren völlig überwältigt von dem Ergebnis.

Es übertraf alle Erwartungen und brach auf dem Weg Dutzende von Weltrekorden.“

Laut Spink & Son sind die Münzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert etwa 113.010 US-Dollar wert und könnten für 250.000 US-Dollar versteigert werden.

Zu ihrer Überraschung wurden sie jedoch für unglaubliche 852.380 US-Dollar verkauft.

Der Preis stieg, als die Auflistung mehr Aufmerksamkeit von internationalen Käufern, hauptsächlich aus Europa, Australien und Japan, auf sich zog.

Es gab 372 Registranten und Dutzende von erfolgreichen Sammlern.

Das teuerste Stück, das verkauft wurde, war eine „Unglaubliche Münzprägungsfehler“-Münze aus den 1720er Jahren.

Es war faszinierend, nicht nur weil es während der Herrschaft von König George I. geprägt wurde, sondern auch, weil es zwei Rückseiten statt einer hatte.

„Diese Münze stellt einen neuen Weltrekord für jede ‘Brockage’-Münzprägungsfehler-Münze eines Landes dar, die jemals bei einer Auktion verkauft wurde, und übertrifft eine US-Goldmünze, die im Oktober 2011 in Texas für 54.625 US-Dollar verkauft wurde“, sagte Edmund.

Eine weitere Münze, die das Interesse der Käufer weckte, war ein Guinea von Charles II aus dem Jahr 1675.

Sie enthält einen Tippfehler, bei dem der lateinische Name des Königs als CRAOLVS statt CAROLUS geschrieben ist.

Ein Guinea von Königin Anne aus dem Jahr 1705 wurde ebenfalls für mehr als 3.000 US-Dollar verkauft.

„Ich habe noch nie eine solche Resonanz auf eine Auktion erlebt, und die Ergebnisse beweisen es. Meine vorläufige Schätzung wurde dreimal übertroffen“, sagte Edmund.

Er erklärte auch, dass der Verkauf in vielerlei Hinsicht einzigartig war.

„Die Geschichte der Münzen, ihre Entdeckung und die einmalige Gelegenheit, sie bei einer Auktion zu erwerben.“

„All dies zusammen in einem lebhaften und energetisierten Markt führte zu unglaublichen neuen Preisen, als die 24 Münzen des Ellerby-Schatzes neue Besitzer fanden“, fügte er hinzu.

Edmund erklärte, dass der Verkauf seltener Münzen bei Auktionen nicht ungewöhnlich sei, aber was diesen Verkauf außergewöhnlich machte, war die Geschichte der Münzen und ihre unglaubliche Entdeckung.

Er hofft auch, dass dies die Menschen nicht dazu inspiriert, ihre Häuser zu renovieren und nach Schätzen zu graben.

„Ich hoffe wirklich, dass die Leute zweimal nachdenken, bevor sie ihre Böden aufreißen“, sagte Edmund.

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