Als die Ärzte die siamesischen Zwillingsmädchen sahen, die in Guatemala geboren wurden, sagten sie ihrer Mutter, dass ihre Babys das erste Jahr nicht überleben würden.
Zwei Jahrzehnte später, im Juli 2022, feierten sie ihren 21. Geburtstag und bewiesen, dass Wunder tatsächlich existieren!

Glauben Sie an Wunder?
Ist Ihnen schon einmal etwas Ungewöhnliches passiert, das Ihren Glauben an Gott gestärkt hat?
In der Regel, wenn Ärzte einer Person mitteilen, dass sie ein bestimmtes Datum nicht überleben wird, beginnen Freunde und Familie, für ein Wunder zu beten.
In vielen Fällen werden diese Gebete erhört, und die kranke Person erholt sich in kürzester Zeit – es fühlt sich an, als hätte die Person nie eine lebensbedrohliche Erkrankung durchgemacht.
Die Mädchen in der heutigen Geschichte haben eine ähnliche Geschichte, die begann, als sie geboren wurden.
Als Josie Hull und Teresa Cajas im Juli 2001 das Licht der Welt erblickten, waren die Ärzte schockiert.

Es war in dem kleinen guatemaltekischen Dorf ungewöhnlich, siamesische Zwillinge mit vereinigten Schädeln zu sehen.
Es war ein seltener Anblick für die Dorfbewohner.
Nachdem die Ärzte ihrer Mutter, Leticia Quiej-Alvarez, gesagt hatten, dass die Mädchen das erste Jahr nicht überleben würden, begann sie, nach Behandlungsmöglichkeiten zu suchen.
Während ihrer Suche stieß sie auf eine gemeinnützige Organisation namens „Healing the Children“.
Die gemeinnützige Organisation stimmte zu, die Mädchen zusammen mit Quiej-Alvarez und ihrem Ehemann, Wenceslao, nach Los Angeles zu fliegen, um eine 23-stündige Operation zur Trennung der Zwillinge durchzuführen.

Dr. Mark Urata, der an der Operation beteiligt war, bezeichnete sie als „sehr riskant“.
Dr. Urata erinnerte sich auch daran, dass die Erfolgsquoten solcher Operationen damals nicht sehr hoch waren.
Dennoch nahm das Team der Chirurgen das Risiko auf sich und führte den medizinischen Eingriff durch, der in den Nachrichten war.
Dreiundzwanzig Stunden später trat das Chirurgen-Team mit guten Nachrichten aus dem Operationssaal.
Sie hatten Josie und Teresa erfolgreich getrennt, die in wenigen Tagen nach Guatemala zurückkehren konnten.
Leider änderten sich die Dinge, als die Mädchen und ihre Eltern zurück in ihr Dorf flogen.
Leider entwickelten sowohl Josie als auch Teresa potenziell tödliche Gehirninfektionen.
Teresas Zustand war kritisch aufgrund ihrer Unfähigkeit, wach zu bleiben.
Teresas Gesundheit litt aufgrund ihrer häufigen Komas in jungen Jahren.
Das führte zu einer permanenten Gehirnbehinderung, und sie benötigte rund-um-die-Uhr-Betreuung.
In der Zwischenzeit hatte Teresas Schwester Anfälle, war jedoch viel besser als Teresa.
Da es im Dorf keine angemessenen medizinischen Einrichtungen gab, flogen die Zwillinge und ihre Eltern zurück in die Vereinigten Staaten.

Quiej-Alvarez und Wenceslao entschieden sich, ihre Töchter nicht zurückzubringen, da die medizinische Versorgung, die sie benötigten, in ihrem Dorf nicht verfügbar war.
Ihre Gastfamilien ergriffen die Initiative und beschlossen, die Mädchen zu adoptieren.
Teresa wurde von Werner und Florie Cajas adoptiert, während Josie von Jenny Hull adoptiert wurde.
Die Trennung voneinander hatte jedoch keine Auswirkungen auf ihre Beziehung.
Josie und Teresas Adoptiveltern verwöhnten sie mit Liebe und Aufmerksamkeit.
Teresas Eltern schrieben sie in eine Schule für Sonderpädagogik ein, als sie älter wurde, während Josie eine normale Schule besuchte.
Obwohl Teresa sich nicht bewegen oder sprechen konnte, genoss Josie es zu tanzen und zu singen.
Die Mädchen hatten eine unzerbrechliche Bindung.
Die Zwillinge feierten ihren fünfzehnten Geburtstag im Jahr 2016, was Medienaufmerksamkeit auf sich zog.
Josie enthüllte in einem Interview, dass sie und Teresa ihre Party-Outfits selbst ausgewählt hatten.







